Rund 80 Gäste nahmen am Samstagvormittag an der feierlichen Einweihung des neuen Gedenksteins an der Ecke „Am Osterfeld“ in Deindrup teil – ein beeindruckender Zuspruch, mit dem im Vorfeld kaum jemand gerechnet hatte. Bei freundlichem Herbstwetter eröffnete der 1. Vorsitzende Reinhold Bothe die Veranstaltung pünktlich um 11 Uhr und begrüßte die zahlreichen Besucherinnen und Besucher. Unter ihnen befanden sich auch der stellvertretende Ortsbürgermeister Rolf Wichmann sowie die Familie Gerken aus Strohe, die den mächtigen Stein gestiftet hatte.

In seiner Ansprache schilderte Bothe die Entstehungsgeschichte des neuen Deindruper Wahrzeichens. Der rund 8,7 Tonnen schwere Findling musste mit großem technischen Aufwand vom Hof Gerken an seinen neuen Standort transportiert werden – eine logistische Herausforderung, die dank vieler helfender Hände erfolgreich gemeistert wurde. Für die ansprechende Gestaltung der Anlage zeichnete das Deindruper Unternehmen Ostmann Galabau verantwortlich. Inhaber Niklas Ostmann stellte die Arbeiten dem Dorf großzügig und unentgeltlich zur Verfügung.

Besonderer Dank galt auch den Anwohnern Martina und Augustinus Moormann sowie Monika und Per-Olof Lindeskog, die sich regelmäßig um die Pflege der Grünanlage kümmern. Der vormals unscheinbare Platz an der Schwichteler Straße präsentiert sich nun als einladendes Aushängeschild des Dorfes. Die Inschrift „Deindrup – Deyndorpe um 1000“, gestaltet von einer Künstlerin, unterstreicht die historische Verbundenheit und die lange Geschichte der Ortschaft. Als Zeichen der Anerkennung erhielten die Familien Gerken und Moormann Blumensträuße.

In seiner anschließenden Rede würdigte Rolf Wichmann die Entwicklung, die Spreda und Deindrup in den vergangenen Jahren genommen haben. „Was hier an Gemeinschaftsgeist, Eigeninitiative und Tatkraft gezeigt wird, ist kaum zu übertreffen“, betonte der stellvertretende Ortsbürgermeister. Auch Christof Pekeler, Vorsitzender des Langfördener Heimatvereins, zeigte sich beeindruckt und überreichte einen Spendenscheck über 400 Euro, um die noch offenen Kosten zu decken. Drei örtliche Unternehmer, die namentlich nicht genannt werden möchten, erklärten sich spontan bereit, den restlichen Betrag zu übernehmen.

Damit ist das Projekt vollständig finanziert – ein weiterer Beweis für den starken Zusammenhalt in Deindrup. Zum Abschluss dankte Reinhold Bothe allen Beteiligten, Helferinnen und Helfern sowie den Besucherinnen und Besuchern, die durch kleine Spenden zu den kostenlosen Getränken und Bratwürsten beitrugen. Die Einweihung wurde so zu einem gelungenen Fest der Dorfgemeinschaft, das eindrucksvoll zeigte, wie viel mit Engagement und Zusammenhalt im Ort bewegt werden kann.

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