Bereits zum dritten Mal gab es für die jüngsten Besucher ein Puppentheater im Inklusionshaus – erneut mit der Märchenerzählerin Gertrud Bünger aus Holdorf. Nach Mascha und der Bär sowie Aschenputtel lauschten die fast 40 Kinder im Alter von vier bis zehn Jahren gespannt dem Märchen Rapunzel.

Gertrud Bünger verstand es einmal mehr, die jungen Zuschauer von Beginn an mitzunehmen. Mit ausdrucksstarker Stimme, lebendigen Figurenbewegungen und fein aufeinander abgestimmten musikalischen Elementen schuf sie eine märchenhafte Atmosphäre, die sofort verzauberte. Die Kinder verfolgten die Geschichte von Rapunzel – eingesperrt im hohen Turm, mit ihren langen goldenen Haaren und der Begegnung mit dem mutigen Prinzen – mit großer Aufmerksamkeit. Immer wieder wurde gestaunt, gelacht und mitgefiebert. Besonders die liebevollen Details im Spiel ließen die Figuren fast lebendig erscheinen und sorgten für leuchtende Kinderaugen.

Die Aufführung war erneut ein voller Erfolg, und Gertrud Bünger schaffte es mühelos, die Spannung bei den überwiegend jüngeren Kindern über die gesamte Dauer von rund 45 Minuten aufrechtzuerhalten. Sie zeigte eindrucksvoll, wie man Puppenspiel auch auf einer selbst aufgebauten Bühne lebendig, kindgerecht und zugleich künstlerisch anspruchsvoll vermitteln kann.

Viele Eltern waren mit ihren Sprösslingen schon frühzeitig erschienen, um sich vor Beginn des Puppentheaters noch mit selbst gebackenen Waffeln und Getränken zu stärken. Das Waffelteam rund um Sandra Bohmann hatte alle Hände voll zu tun, um den kleinen und großen Hunger der Gäste zu stillen. Während die Kinder dem spannenden Märchen lauschten, nutzten die Eltern die Zeit in der Cafeteria für anregende Gespräche bei warmen und kalten Getränken.

Das von Sandra und Dirk Bohmann organisierte Puppentheater war für alle Kinder kostenfrei. Der Verein Dorfgemeinschaft Spreda-Deindrup bedankt sich an dieser Stelle herzlich für die finanzielle Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Vechta.

Gertrud Bünger schreibt über sich selbst:

“Im Rahmen einer Fortbildung zum therapeutischen Puppenspiel habe ich erste Erfahrungen im Puppenbau und im Spiel mit Figuren gemacht. Daraus entwickelte sich die Theaterwerkstatt Pappmaché. Außerdem habe ich in Bochum Seminare fürs Handpuppenspiel besucht und eine Ausbildung zur Märchenerzählerin in der kath. Akademie Stapelfeld abgeschlossen. Als die Theaterwerkstatt Pappmaché aufgelöst wurde, habe ich 2010 das Figurentheater „Es war einmal…“ gegründet und war in den ersten Jahren ausschließlich als Tourneetheater unterwegs. Die Liebe zum Märchen erzählen und die Idee Märchen auf die Bühne zu bringen, dazu die positiven Reaktionen der kleine und großen Zuschauer haben mich ermutigt, 2019 im Keller unseres Hauses in Holdorf ein Kellertheater zu eröffnen.“

Fotos sind weiter unten eingefügt

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Um den Heißhunger seiner schwangeren Frau auf Rapunzeln zu befriedigen, stiehlt der verzweifelte Ehemann aus dem Garten der Hexe den begehrten Salat. Dieses bleibt nicht unbemerkt und zur Strafe muss er der Hexe gleich nach der Geburt das Kind überlassen. So wächst das Mädchen in einem Turm gefangen auf, bis ihr mit Hilfe des Prinzen und eines pfiffigen Hasen die Flucht gelingt.

Wunderschöne Szenen und spannende Momente erwarten kleine und große Menschen zwischen 4 und 104 Jahren bei diesem frisch ausgepackten, bekannten Märchen.

 

Samstag, 16. November 2025 um 16.00 Uhr im Inklusionshaus in Deindrup, Holtesch 1b

Einlass ab 15.00 Uhr
Getränke und Waffeln können kostengünstig erworben werden. Wartende Eltern können sich im Cafe des Hauses aufhalten. 

Veranstalter:
Stadt Vechta (Kulturamt) und Dorfgemeinschaft Spreda-Deindrup

Anmeldung erforderlich!

Sandra Bohmann (+49 152 08892545) oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.